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Verlag an der Säge
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Allgäu, Südsee, Atlantik, Argentinien: Der in Obergünzburg geborene Seifensiedersohn Karl Nauer (1874-1962) ist weit herumgekommen: als Schiffskapitän auf Weltmeeren und Milchbauer in Probstried, Kokosfarmer im Pazifik und Geschäftsmann in Südamerika; in seiner Heimat groß und bei Völkerkundlern weit über Deutschlands Grenzen hinaus bis heute bekannt gemacht aber hat ihn seine Sammeltätigkeit: Kunst aus der Südsee brachte er nach Deutschland.
Für eine Präsentation in seinem Heimatort hielt er anfangs jedoch nicht alle Objekte für geeignet, wie er 1912 nach Obergünzburg schrieb:
»Eine Vogelsammlung halte ich auch für gute christkatholische Seelen unverfänglicher als meine Prachtkerle mit ihren außergewöhnlich stark veranlagten Genitalien, die Pfaffen und anderen schmutzig veranlagten Geistern nur unruhige Nächte verursacht hätten.«
Der rührige Allgäuer zeigt zudem, dass die Wirklichkeit oft vielfältiger ist als die Dichtung: Ludwig Aurbacher veröffentlichte 1827 seine Geschichte von den Sieben Schwaben. Ein Seefahrer ist nicht darunter. 
Karl Nauer könnte diese Rolle besetzen. 

Eine dokumentarische Erzählung – fundiert und kompakt.

Heimatkunde V • ISBN 978-3-923710-18-8 • 7,50 Euro
Originalausgabe September 2008, 60 S., elf Abbildungen

Ein Standardwerk
(Peter Fassl, Bezirksheimatpfleger Schwaben)

Der Aufbau des Buches berücksichtigt sowohl das Bedürfnis nach schnellem Zugriff auf Wissen wie nach breiter Darstellung und fundierter Analyse: Kap. I und II bieten einen tabellarischen, zeitlich geordneten Überblick, Kap. III untersucht Schwerpunkte der literarischen Entwicklung im bayerischen Allgäu, Autoren wie Epochen.

ISBN 3-923710-15-1
320 S., acht Abbildungen, geb., 22,50 Euro

Nur noch in Bibliotheken
und zum Teil antiquarisch erhältlich:
 

MundartBildBücher
Hans Pleil / Werner Specht: So weit. Gedichte, Fabeln, Zeichnungen. Hans Pleil ist kein Mundartdichter, dem es auf den stimmigen Reim ankommt. Er nutzt die Kraft der Mundart zur Übertragung von Natur- und Du-Erlebnissen von großer Zartheit, aber auch zu hartkantigen Vergleichen. (Allgäuer Zeitung) Werner Spechts Kunst erfasst liebevoll die stillen Winkel seiner Heimat. 18 Zeichnungen, 109 S.

Ernst T. Mader: Allgäuer Ansichten. MundartFotoBuch mit Fotos von Heidi Möschel. Die Fotos spüren der Schönheit im Kleinen nach, den unauffälligen Kleinoden, den Widersprüchen, die der sogenannte Fortschritt produziert, und dem Wunsch, eine Heimat zu haben, die nicht künstlicher und verordneter Ersatz ist für fehlende Lebensmöglichkeiten.
Da tauchte eine Stimme aus dem Allgäu auf, die ganz neue Melodien sang… Hier steht vor uns der neue Mundartpoet einer anderen Generation … klug und zielsicher. (Hans Breinlinger im Bayerischen Rundfunk) 97 S., 29 ganzseitige Fotos (s/w)

Ernst T. Mader: Allgäuer WundeRn. MundartFotoBuch mit Fotos von Heidi Möschel. Endlich wieder ein Beispiel dafür, dass Mundartdichtung weder seicht noch derb sein muss. Kein dialektaler Voralpenschmalz, sondern in Allgäuer Mundart gekleidete Reflexionen, spitzbübisch schlau oder melancholisch und herb.  (Bayer. Rundfunk). 98 S., 30 ganzseitige Fotos (s/w)

 

PostkartenBuch
Bernd Passauer: Bäume im Allgäu. Gedichte von überall. Ein Büchlein mit 21 Postkarten, die einzeln herauszulösen sind: 16 Fotos von B. Passauer, fünf Gedichte, ausgewählt von Ernst T. Mader.

 

Kinderbücher
Ernst T. Mader: Das Geheimnis der Quelle und andere Allgäuer Sagen, für Kinder neu erzählt, mit Zeichnungen von Christine Kamm. Der Autor erzählt Glaubhaftes und Unglaubhaftes so glaubhaft, dass man in jeder Geschichte gespannt ist, wie die Helden sich durchs Leben schlagen... Echtes Vegnügen für Kinder und Erwachsene  (Bayer. Rundfunk). 116 S.

Ernst T. Mader: Die Holznase. Alte Sagen und neue Geschichten aus dem Allgäu mit Zeichnungen von Ulrike Passauer und Felicitas Freuding.
Kleine Zaubereien mit Märchen fand die Allgäuer Zeitung in diesem Buch. Alltag und Märchen, Gewöhnliches und Zauberhaftes verschwimmen. Die fantasievoll-genauen Zeichnungen sind so mehr als bloße Illustrationen. Und außerdem erschien dieses Buch ganz in Blau. Es ist die Farbe des Himmels und der Meere – und die ehemalige Farbe des Allgäus. 114 S.

 

Reihe Heimatkunde:
Ernst T. Mader: Braune Flecken auf der schwarzen Seele. Ein Allgäuer Dorf von den zwanziger Jahren in die fünfziger. Mader geht es keineswegs ausschließlich um eine Geschichte des Dritten Reiches im Allgäu... Die Wertung der dargestellten Fakten und Situationen bleibt dem Leser selbst überlassen  (Allgäuer Zeitung).
150 S., 40 zeitgenössische Fotos 

Ernst T. Mader: Das erzwungene Sterben von Patienten der Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren-Irsee zwischen 1940 und 1945 nach Dokumenten und Berichten von Augenzeugen. Durch die fehlende Anklage, die man als Leser immer wieder nachzuholen versucht ist, entsteht die stärkste Irritation. Die Argumente, alles sei auf die faschistische Gewaltherrschaft oder auf einige wenige entartete Mörderärzte zurückzuführen, greifen nicht mehr (Psychologie heute).
90 S., 11 Dokumente

Ernst T. Mader / Jakob Knab: Das Lächeln des Esels. Das Leben und die Hinrichtung des Allgäuer Bauernsohnes Michael Lerpscher (1905-1940). Mit einem Nachwort von Inge Aicher-Scholl.
Ein eindrucksvolles Beispiel für Geschichte von unten.
(Klaus Bednarz in der ZEIT).
96 S., 16 Fotos, 5 Dokumente

Fabien Lacombe: Kommando Kaufbeuren. Außenlager von Dachau 1944-45. Ein Memorial. Tatsächlich nimmt Kommando Kaufbeuren  ... innerhalb der zahlreichen Veröffentlichungen über Konzentrationslager des NS-Regimes eine Sonderstellung ein: Es ist ein Journal der leisen Töne ... ein Vademecum in schwerer Zeit.
(DIE ZEIT)
Ein packendes Buch (Süddeutsche Zeitung).
108 S.